Über uns
Wir sind derzeit eine kleinere Gruppe von ca. 6-10 aktiven MitgliederInnen und studieren alle Medizin oder Zahnmedizin in unterschiedlichen Fachsemestern. Unsere Treffen sind ein gemütliches Beisammensein mit verschiedenen Inhalten, die sich daran richten, welche Themen uns interessieren- es gibt keine "vorgeschriebenen" Themen. Wir freuen uns jederzeit über weitere InteressentInnen, denn je größer die Gruppe, desto größere Aktionen können wir starten!
Die IPPNW
7.000 Ärzte und Ärztinnen, Medizinstudierende und Fördermitglieder
Das sind wir, die IPPNW-Deutschland. Weltweit sind wir noch mehr: Mehrere Tausend Mediziner und Medizinerinnen setzen sich in über 60 Ländern in allen fünf Kontinenten für eine friedliche, atomtechnologiefreie und menschenwürdige Welt ein. Für unser Engagement haben wir 1985 den Friedensnobelpreis bekommen.
IPPNW - ein
komplizierter Name für ein einfaches Anliegen
Die
IPPNW setzt sich dafür ein, erdumspannend Bedrohungen für Leben und
Gesundheit abzuwenden. Wir arbeiten über alle politischen und
gesellschaftlichen Grenzen hinweg. Unsere Medizin ist vorbeugend und
politisch: Wir setzen uns für friedliche Konfliktbewältigung ein, für
internationale Verträge, für die Abschaffung von Atomwaffen und
Atomenergie und für eine Medizin in sozialer Verantwortung.
IPPNW - das steht für "International Physicians for the Prevention of Nuclear War". In Deutschland nennen wir uns "IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V."
Die Mitglieder
machen die IPPNW lebendig
Die IPPNW
lebt von ihren Mitgliedern, ihren Förderern und Spendern. Sie bilden
zusammen ein wichtiges Netzwerk aus vielfältigen und langfristigen
regionalen und internationalen Aktivitäten, das den zunehmend globalen
Bedrohungen des Lebens Hoffnung entgegensetzt.
Veranstaltungen,
Aktionen und Kampagnen werden durch die bundesweit über 60
Regionalgruppen getragen. Die Medizin-Studierenden haben ebenfalls ihre
eigenen örtlichen und regionalen Gruppen in der IPPNW.
IPPNW-Engagement spiegelt sich in Arbeitskreisen, durch die neben der Arbeit von Vorstand und Geschäftsstelle Aktivitäten entwickelt werden.
Wie wir arbeiten
- Wir forschen zu den Fakten und Hintergründen der gesundheitlichen, sozialen und politischen Auswirkungen von Krieg und Atomtechnologie.
- Wir analysieren die Konfliktursachen und entwickeln friedliche Lösungsstrategien. Dazu veröffentlichen wir Studien, Bücher und Broschüren.
- Wir beraten politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler. Auf nationaler und internationaler Ebene.
- Wir informieren die Öffentlichkeit und die Medien auf unseren Kongressen und Veranstaltungen, über unsere Anschreiben, Pressemitteilungen und die Internetseite. Wir starten Kampagnen, um unseren Forderungen Gehör zu schaffen.
Sie sind uns herzlich
willkommen!
Die IPPNW ist 1980 von
einem russischen und einem amerikanischen Kardiologen gegründet worden
- zur Verhinderung eines Atomkrieges in den Zeiten des Kalten Krieges.
Bis zum heutigen Zeitpunkt, wo uns ein zweites Nukleares Zeitalter
droht, sind wir ein Ärzte- und Ärztinnenverein geblieben. Trotzdem
freuen wir uns auch über jedes neue Fördermitglied aus einem anderen
Beruf. Denn unabhängig von Ihrer Profession: Ihre Stimme hat für uns
Gewicht und Ihr Engagement ist herzlich willkommen. Und wenn Ihnen Ihre
Zeit kein ehrenamtliches Engagement erlaubt, können Sie unser Arbeit
auch gerne mit Ihrem Jahresbeitrag oder einer Spende unterstützen. Als
Mitglied und Fördermitglied bekommen Sie fünfmal im Jahr unsere
Mitgliederzeitschrift "IPPNW-Forum" kostenlos zugestellt. In der
Zwischenzeit halten wir Sie über aktuelle Projekte auf dem Laufenden.
Quelle und weiterführende Informationen:
IPPNW.DE | Der Verein. (o. J.). . Abgerufen April 27, 2010, von http://www.ippnw.de/der-verein.html
Die IPPNW ist nicht nur etwas für ÄrztInnen und Ärzte!
Allein in Deutschland sind mehr als 800 Studierende Mitglieder der IPPNW. In vielen Unistädten gibt es IPPNW-Studierendengruppen, die Veranstaltungen zu Rassismus, Asyl/Flüchtlinge, Anti-Atom, Änderung des Lehrplans zugunsten medizinethischer Themen etc. organisieren. In der IPPNW könnt Ihr Euren Horizont durch weltweite Kontakte zu gleichgesinnten IPPNW-ÄrztInnen und -Studierenden erweitern.famulieren & engagieren
Das IPPNW-Austausch-Projekt famulieren & enagagieren bietet Studierenden zus ätzlich die Chance, engagierten ÄrztInnen und Ärzten in einer Auslandsfamulatur zu begegnen. Das zusätzliche Praktikum in einem Sozialprojekt vor Ort ermuntert zu eigenem Engagement. Beides gemeinsam öffnet die Augen für sonst so ferne Probleme und schärft den Blick über den Tellerrand. Auch in Deutschland ist die Vermittlung von Famulaturplätzen bei engagierten ÄrztInnen und Ärzten möglich.
Famulaturplätze im
Inland
Nahezu 300 IPPNW-Ärztinnen und
-Ärzte bieten in Deutschland gut begleitete Famulaturplätze an: in
Kliniken, Einzel- und Gemeinschaftspraxen, in vielen
Universitätsstädten und auch in kleineren Orten in allen Regionen
Deutschlands. Neben dem Einblick in ärztliche Praxis kann eine solche
Famulatur einen Eindruck davon vermitteln, wie das Engagement für
Frieden und soziale Verantwortung den ärztlichen Alltag beeinflussen
kann. Das Angebot gilt für alle Medizinstudierenden, man/frau muss kein
IPPNW-Mitglied sein. Meldet Euch einfach in der IPPNW-Geschäftsstelle
bei Ulla Gorges mit Angabe Eurer Postanschrift sowie Angaben zur
gewünschten Fachrichtung und Region und ob es eine Klinik- oder
Praxisfamulatur sein soll. Über einige Famulaturstellen liegen auch
schon Erfahrungsberichte aus den letzten Jahren vor.
Studierendenzeitschrift
amatom
Studentische Miglieder der
IPPNW erhalten einmal jährlich die Zeitschrift von kritischen
Medizin-Studierenden amatom. Der amatom behandelt neben den speziellen
Anliegen der Medizinstudierenden wie einer kritischen
Auseinandersetzung mit der Ausbildung auch die Themen der IPPNW wie
Atomwaffen, Krieg, Atomenergie, Gesundheit und Soziale Verantwortung.
Studierende können die Zeitschrift für 2,50 Euro jährlich abbonnieren,
Erwerbstätige für 5 Euro jährlich.

